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Im 15. Jahrhundert erhielt die königliche Abtei Saint-Antoine des Champs östlich der Bastille, ein besonderes Privileg. Handwerker, die sich auf ihrem Grund ansiedelten, wurden von der schweren Steuerbürde befreit und konnten somit ungehindert ihren Beruf ausüben. Durch die Nähe des Geländes zur Seine konnten Holz und Rohstoffe einfach angeliefert werden. Diese Vorteile nutzten rasch Schreiner, Tischler, Polsterer, Maler, Feinschlosser, Goldschläger und formten rasch das Herz des französischen Möbelbaus.
frei übersetzt nach, Larousse, 1998
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